Gutes Design braucht Grenzen. Nicht um einzuschränken, sondern um Kreativität zu ermöglichen.
Wenn alles möglich ist, fehlt der Fokus. Dann entsteht Beliebigkeit und nichts wird wirklich gut.
Das gilt im Produktdesign ebenso wie für Organisationsgestaltung.
Designkriterien sind bewusste Einschränkungen. Sie beschreiben die Eigenschaften der Organisation von morgen.
👉 Wie Zusammenarbeit funktioniert
👉 Wer was macht und
👉 Wo Entscheidungsbefugnisse getroffen werden
Designkriterien geben Orientierung, ohne einzuengen. Sie lenken den Fokus, ohne zu kontrollieren. Sie ermöglichen Lösungen, die zum System passen.
Ohne Designkriterien entsteht Chaos. Mit zu vielen - Bürokratie. Der „Sweet Spot“ liegt dazwischen.
Die Kunst liegt darin, die Rahmenbedingungen für innovative Lösungen zu schaffen. Denn Rahmen geben Halt, damit Neues entstehen kann.
Designkriterien funktionieren wie Filter für Ideen und unterstützen bei der Entscheidungsfindung.
In Veränderungsprozessen funktionieren Designkriterien wie Leitplanken. Sie geben Richtung und ermöglichen elegante, oft verblüffend einfache Lösungen.
💭 Welche Grenze hat in eurer Organisation paradoxerweise mehr Kreativität ermöglicht?




