Das Paradoxon unserer Zeit

Das Paradoxon unserer Zeit

Grafik zeigt vergangene Entscheidungswege als Linien die in der Gegenwart zusammenlaufen

Informationen reduzieren Unsicherheit - und obwohl wir im informationsreichsten Zeitalter der Menschheitsgeschichte leben, fühlen wir uns unsicherer denn je.


Das ist kein Widerspruch, sondern das Paradoxon unserer Zeit.


Wenn wir mit mehr Reizen konfrontiert sind als unser Gehirn in geordnete Gedanken verarbeiten kann, entsteht kein Verständnis, sondern Rauschen. Obwohl wir mehr wissen, verstehen wir weniger.


Das gilt für uns Menschen genauso wie für unsere Organisationen.


Täglich erhalten wir hunderte Mails und treffen laufend Entscheidungen. Aber am Ende des Tages wissen wir weder, was der Inhalt dieser E-Mails noch welche Entscheidung wichtig war. Das führt zu Erschöpfung – sowohl auf individueller als auch auf organisatorischer Ebene.


Tritt eine komplexe Ungewissheit auf den Plan, für die es keine Antwort gibt, reagieren unsere Systeme mit überproportionalem Stress - Orientierungslosigkeit ist die Folge.


Was das mit Zukunft zu tun hat? Alles. Denn Zukunft ist kein Zielzustand, sondern ein Möglichkeitsraum - geformt durch die Entscheidungen, die wir heute treffen.


Dieser Beitrag ist im Original auf LinkedIn erschienen.

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