Wir optimieren Teile. Und wundern uns warum das Ganze nicht funktioniert.
Effizienz und Produktivität bestimmen das Tagesgeschäft. Jeder Bereich ist damit beschäftigt sich selbst zu verbessern. Bereiche werden verglichen, interne Grabenkämpfe entstehen – und der Fokus auf den wichtigsten Stakeholder des Unternehmens geht schrittweise verloren: den Kunden.
Die Leistungsfähigkeit eines Teilbereichs definiert nicht die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems.
Organisatorische Leistungsfähigkeit entsteht nicht in den Teilen – sondern im Zusammenwirken der Teile. Dieser Punkt geht im Tagesgeschäft vielfach verloren.
Die Folge: Signale werden fehlinterpretiert. Unzählige Meetings werden zur Normalität, obwohl sie die Ausnahme sein sollten. Das Problem liegt nicht in mangelnder Effizienz - sondern in mangelnder Koordination.
Wer verstehen will wo Veränderung notwendig ist, muss zuerst einen Schritt zurücktreten und die Organisation als Ganzes betrachten.
Dieser Beitrag ist im Original auf LinkedIn erschienen.




